Erlebnisunterricht auf unseren Erdbeerfeldern

 

Viele Kinder kennen Erdbeeren nur noch aus dem Supermarkt. Dort gibt es die Früche mittlerweile fast rund um das Jahr. Erdbeeren Ende Januar sind keine Seltenheit. Solche Beeren werden mit großem Aufwand in südlichen Ländern angebaut und in der Regel von miserabel bezahlten Hilfskräften geerntet. Zum Erntezeitpunkt dürfen die Beeren noch nicht ausgereift sein, schließlich müssen der Transport und die Lagerung im Geschäft berücksichtigt werden. Der Geschmack der Beeren bleibt hier buchstäblich auf der Strecke.

Unser Gegenkonzept: Kinder sollen erfahren, wie Erdbeeren gepflanzt werden, wie sie blühen und Früchte tragen.

 

Dazu haben wir fast 1000 Kinder von Kindergärten und Grundschulen eingeladen. Jedes Kind darf eine Erdbeerpflanze setzen, die dann mit einem Namensschild versehen wird. Die Pflanze muss dann bei Trockenheit regelmäßig gegossen werden, Gießkannen und Wasser stehen dazu bereit. Außerdem durfe jedes Kind ein kleines Körbchen mit Beeren pflücken und natürlich soviel Beeren naschen wie es wollte. Ein Hummellehrpfad und eine Kastenrutsche waren bei dieser Aktion zusätzliche Attraktionen. Jetzt wissen alle Kinder, dass Erdbeeren nicht auf einem Baum wachsen und im Januar nicht geerntet werden können!

Ein Mitarbeiter erwartet Sie mit Ihrer Gruppe zum vereinbarten Termin auf unserem Erdbeerfeld. Dort haben wir 4 Stationen vorbereitet, die Gruppe sollte also entsprechend aufgeteilt sein. Für jede Station rechnen wir mit ca. 10 Minuten Dauer.

  1. Station:Erdbeeren pflanzen

Jedes Kind darf mit einer kleinen Schaufel eine Erdbeerjungpflanze setzten und angießen. Anschließend wird an die Pflanze ein kleines Namensschild gesteckt, sodass die Kinder bei einem späteren Besuch auch „ihre“ Pflanzen wiederfinden. Die so gepflanzten Erdbeeren blühen und tragen noch in diesem Jahr (voraussichtlich Ende Juni) ein bis zwei Beeren, im nächsten Jahr stehen sie dann voll im Ertrag.

  1. Station:Erdbeeren pflücken

Jedes Kind erhält ein kleines, persönliches Pflückkörbchen sowie eine kurze Erklärung, wie man Erdbeeren sachgerecht pflückt (nur ganz rote Früchte, mit Stiel, nicht drücken). Nun kann auf dem Feld in das Körbchen und nach Lust auch in den Mund gepflückt werden. Da unsere Beeren mit Stroh unterlegt sind, können sie meistens auch direkt gegessen werden.

 

  1. Station:Hummellehrpfad

 

Bei dieser Station wird über die tierischen Mitarbeiter des Erdbeerhofes informiert. Auf vielen kleinen Plakaten erhalten die Kinder interessante Informationen zum Thema Hummel. Oder wissen Sie vielleicht, ob Hummeln stechen (ja, aber selten) oder pupsen (nein!).

 

Abschlussstation:Kistenrutschen/XXL-Trampolin

Damit der Spaß nicht zu kurz kommt, haben wir eine TÜV-geprüfte Bierkastenrutsche aufgebaut. Sicher haben alle Kinder viel Freude an so einem ungewohnten Spielgerät.

 

Unser Erdbeerfeld ist weitgehend mit Stroh bedeckt, sodass es auch bei feuchter Witterung betreten werden kann. Trotzdem sind ein festes Schuhwerk und unempfindliche Kleidungratsam, da sich erfahrungsgemäß viele Kinder beim Essen der Beeren etwas bekleckern.

 

Von unserer Seite steht eine Mitarbeiterin für die Durchführung des Erlebnisunterrichts zur Verfügung. Nach der Begrüßung und Gruppeneinteilung wird sie die Station 1 betreuen. Jede Gruppe sollte deshalb insgesamt mindestens 3 Begleitpersonen haben, damit auch die anderenStationen betreut werden können. Erfahrungsgemäß erklären sich gerne Eltern dazu bereit, bei so einer Veranstaltung mitzuhelfen.

 

Sicherlich ist es eine gute Idee, eine Kamera mitzubringen und die ganze Aktion in Bildernfestzuhalten. Für die Kinder sind die Bilder dann eine nette Erinnerung an den Tag, an dem sie selber Erdbeeren pflanzen und ernten durften.

 

Zum Schluss noch ein letzer Hinweis:

Jedes Kind darf ein kleines Körbchen mit Erdbeeren vollpflücken und mit nach Hause nehmen. Dieses Körbchen darf das Kind auch noch später in der Saison auf dem Erdbeerfeld kostenfrei vollpflücken.Pro Gruppe kann auf Wunsch außerdem noch ein 5 Pfd.-Körbchen Erdbeeren gepflückt und für die Zubereitung eines Nachtisches oder Kuchens kostenfrei mitgenommen werden. Die Körbchen können gegen einen Pfandpreis von 1,-- € am Feld abgeholt werden. Weitere Erdbeeren werden dann zum günstigen Selbstpflückpreis verrechnet.

 

 

Erlebnisunterricht auf unseren Erdbeerfeldern

Viele Kinder kennen Erdbeeren nur noch aus dem Supermarkt. Dort gibt es die Früche mittlerweile fast rund um das Jahr. Erdbeeren Ende Januar sind keine Seltenheit. Solche Beeren werden mit großem Aufwand in südlichen Ländern angebaut und in der Regel von miserabel bezahlten Hilfskräften geerntet. Zum Erntezeitpunkt dürfen die Beeren noch nicht ausgereift sein, schließlich müssen der Transport und die Lagerung im Geschäft berücksichtigt werden. Der Geschmack der Beeren bleibt hier buchstäblich auf der Strecke.

Unser Gegenkonzept: Kinder sollen erfahren, wie Erdbeeren gepflanzt werden, wie sie blühen und Früchte tragen.

Dazu haben wir fast 1000 Kinder von Kindergärten und Grundschulen eingeladen. Jedes Kind darf eine Erdbeerpflanze setzen, die dann mit einem Namensschild versehen wird. Die Pflanze muss dann bei Trockenheit regelmäßig gegossen werden, Gießkannen und Wasser stehen dazu bereit. Außerdem durfe jedes Kind ein kleines Körbchen mit Beeren pflücken und natürlich soviel Beeren naschen wie es wollte. Ein Hummellehrpfad und eine Kastenrutsche waren bei dieser Aktion zusätzliche Attraktionen. Jetzt wissen alle Kinder, dass Erdbeeren nicht auf einem Baum wachsen und im Januar nicht geerntet werden können! 


Hier berichtet die Don-Bosco-Schule von Ihrem Besuch auf unserem Erdbeerfeld:

http://donbosco-schule-hoechstadt.de/index.php?option=com_content&task=view&id=108&Itemid=62